Einer meiner Lieblingssprüche lautet: „The speed of the leader is the speed of the team“ oder auch frei „Führung bedeutet, ein Vorbild zu sein.“ Für mich spiegelt dieser Satz den Kern dessen wider, was eine gute Führungskraft ausmacht.
Als Führungskraft ist es nicht nur unsere Aufgabe, Anweisungen zu geben oder Ergebnisse zu fordern. Vielmehr geht es darum, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen – in der Geschwindigkeit, mit der wir arbeiten, der Energie, die wir investieren, und der Motivation, die wir ausstrahlen. Unser Verhalten gibt den Ton an und prägt die Arbeitskultur.
Natürlich wird es immer Mitarbeiter geben, die in bestimmten Bereichen besser geschult oder spezialisierter sind. Und das ist absolut positiv! Ein erfolgreiches Team besteht aus individuellen Stärken, die sich ergänzen. Aber die Rolle der Führungskraft ist es, die Richtung vorzugeben und den Rahmen zu schaffen, in dem diese Stärken erblühen können.
Wenn eine Führungskraft mit Leidenschaft und Entschlossenheit vorangeht, motiviert das nicht nur das Team, sondern setzt auch ein Zeichen: „Ich verlange nichts von euch, was ich nicht selbst bereit bin zu geben.“ Das schafft Vertrauen und inspiriert andere, ebenfalls ihr Bestes zu geben.
Am Ende des Tages geht es in der Führung weniger darum, in allem der Beste zu sein. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, in der das Team als Ganzes über sich hinauswachsen kann – mit dir als Vorbild an der Spitze.